A Star Is Born


  1. Ø 4.7
   Kinostart: 04.10.2018

A Star Is Born: Romantisches Musiker-Drama mit Lady Gaga als Nachwuchsstar, der mithilfe ihres Mentors, Bradley Cooper als gescheiterter Popstar, den Durchbruch schafft.

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Filmhandlung und Hintergrund

A Star Is Born: Romantisches Musiker-Drama mit Lady Gaga als Nachwuchsstar, der mithilfe ihres Mentors, Bradley Cooper als gescheiterter Popstar, den Durchbruch schafft.

Trotz ihres Talentes ist der jungen Country-Sängerin Ally (Stefani Germanotta alias Lady Gaga) der Durchbruch im Musikbusiness nicht gelungen. Von einem schlecht bezahlten Gig schleppt sie sich zum nächsten und hofft, irgendwann entdeckt zu werden. Als sie eines Tages den Country-Superstar Jackson Maine (Bradley Cooper) trifft, ist er überwältigt von ihrem Talent. Doch Ally muss bald feststellen, dass sich die Karriere des Superstars seit einiger Zeit auf Talfahrt befindet.

Während Ally und Jackson eine turbulente Beziehung beginnen, schafft Ally endlich den Durchbruch. Bald ist Jackson vergessen. Ally leuchtet als neuer Stern am Country-Himmel. Liebe, Ruhm und Geld vermischen sich immer komplizierter miteinander, als die beiden Künstler sich gegenseitig miteinander messen und doch voller Leidenschaft füreinander brennen. Kann Jackson akzeptieren, dass Ally seinen Platz eingenommen hat?

„A Star Is Born“ mit Lady Gaga und Bradley Cooper

Unter der schützenden Hand von Produzent Clint Eastwood („Sully„) hat die Neuverfilmung des Klassikers „Ein Stern geht auf“ von 1937 einig turbulente Jahre überstanden. Denn bisher hat „A Star Is Born“ vor allem mit seinem Cast-Karussell Schlagzeilen gemacht. Zuerst sollte Beyoncé („Epic – Verborgenes Königreich„) die Hauptrolle in dem Regiedebüt von „American Hustle„-Star Bradley Cooper übernehmen. Erst nach einigem Hin und Her konnte schließlich Lady Gaga gewonnen werden. Gemeinsam sind Bradley Cooper und Lady Gaga bereits auf dem Coachella Festival gesichtet worden, wo sie sich als Country-Duo Ally und Jackson gaben.

Mit der Zeit hat die Produktion richtig an Fahrt aufgenommen. Sollte „A Star Is Born“ eigentlich in den USA eigentliche erst im September 2018 in den Kinos starten, wurde der Termin nun nach vorne verschoben. Grund dafür ist eine frühe Fassung des Regiedebüts von Bradley Cooper, die bei den Verantwortlichen von Warner so gut angekommen sein soll, dass als Veröffentlichungstermin stattdessen das Frühjahr 2018 festgelegt wurde. Die Fans in Deutschland müssen sich leider etwas länger gedulden. Hierzulande startet „A Star Is Born“ am 04. Oktober 2018 in den Kinos.

Reboot eines Klassikers

„A Star Is Born“ ist nicht der erste Versuch, den 30er-Jahre Klassiker „Ein Stern geht auf“ zu modernisieren. In der Vergangenheit adaptierten bereits zwei weitere Filme den Stoff. Im Jahr 1954 etwa schlüpften Judy Garland und James Mason für das Remake „Ein neuer Stern am Himmel“ in die Rolle des gegensätzlichen Pärchens. Mit Barbara Streisand und Kris Kristofferson wurde „A Star Is Born“ Ende der 70er-Jahre dann noch einmal aufgelegt.

Darsteller und Crew

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Kritiken und Bewertungen

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    Grandios inszeniertes und gespieltes Musiker-Drama von und mit Bradley Cooper und Lady Gaga, in dem eine junge Frau von einem Rockstar, der sich aufgrund seiner Alkoholsucht im Abwärtsstrudel befindet, entdeckt und gefördert wird.

    Jackson Maine ist ein Rockstar, der seine besten Zeiten hinter sich hat. Zwar ist die Liebe seiner Fans ungebrochen, aber er selbst kann seine Existenz nur noch mit der Hilfe großer Mengen Alkohol ertragen. Doch eines Abends, in irgendeiner Bar in irgendeiner Stadt, hört er die Stimme der Sängerin Ally auf der Bühne. Er verliebt sich auf der Stelle in die energiegeladene und bodenständige junge Frau und beschließt, sie mit auf Tour zu nehmen. Und während die Welt nach und nach Allys einzigartiger Stimme verfällt und sie zum Star wird, zieht die Alkoholsucht Jackson immer stärker in die Tiefe. Von der ersten Minute an sorgt Bradley Coopers grandioses Regiedebüt A STAR IS BORN für Gänsehautmomente. Ob durch die mitreißende Musik, die eigens von Cooper, Lady Gaga und diversen anderen Künstlern komponiert wurde, die packend inszenierten Live-Performances oder auch die starke Chemie zwischen Cooper und Lady Gaga, die als Ally schlicht eine Sensation ist. Ihre kraftvolle Stimme transportiert in den einzelnen Songs die Emotionen der tragischen Geschichte und lässt die Figur sowohl stark als auch feinfühlig erscheinen. Der dynamischen Kamera von Matthew Libathique gelingt es, die elektrisierende Live-Atmosphäre der einzelnen Auftritte zu transportieren. Und Bradley Cooper inszeniert sich selbst überzeugend als gebrochener und abgehalfteter Rockstar, dessen Alkoholismus nicht nur dabei ist, seine Karriere, sondern auch sein Leben und seine große Liebe zu zerstören. Gerade in diesen Szenen behandelt der Film das Thema Sucht ehrlich und ungeschönt. Coopers Film ist das Remake einer bereits mehrfach erfolgreich verfilmten Geschichte. Als filmisches Ereignis jedoch ist A STAR IS BORN dank seiner Besetzung, Inszenierung und Musik einzigartig - und damit ganz großes Kino.

    Jurybegründung:

    Als sie aufeinandertreffen, ist sein Stern schon am Sinken und ihrer noch nicht dabei, aufzugehen: Jackson Maine (Bradley Cooper) ist ein Singer-Songwriter, der den Zenit seiner Karriere bereits überschritten hat. Und das liegt vor allem an den selbstzerstörerischen Kräften, den Drogen, Tabletten und dem Alkohol, ohne deren Hilfe er seinen anstrengenden Alltag nicht mehr bewältigen kann. Nach einem Auftritt lässt er sich durch die Stadt fahren, strandet in einer Drag-Bar und trifft dort auf die Kellnerin und Sängerin Ally (brillant und im doppelten Sinne gänzlich ungeschminkt verkörpert von Lady Gaga), die dort inmitten einer fröhlich gröhlenden Menge "La vie en rose" derart gekonnt performt, dass Jackson sofort hingerissen ist von ihr. Dies ist der Beginn von A STAR IS BORN und was dann folgt, könnte beinahe ein Märchen sein. Doch so einfach ist es dann doch nicht. Denn Allys Aufstieg zum Star ist unweigerlich gekoppelt mit Jacksons Absturz ins Nichts - und dass die beiden nicht nur ein Paar auf der Bühne, sondern auch im Privatleben werden, macht aus dem Märchen eine Tragödie.

    Kaum zu glauben, dass Bradley Coopers Film das Regiedebüt des erfolgreichen Schauspielers darstellt. Und ebenso unglaublich ist es, dass der Film das bereits dritte (bzw. vierte) Remake eines Stoffes ist, dessen Ursprünge in den 1930er Jahren liegen. Aber vielleicht liegt ja hierin das Geheimnis von A STAR IS BORN - dass er eine Geschichte erzählt, die vom jeweiligen Jahrzehnt unabhängig immer funktioniert.

    Dennoch ist die Neufassung von A STAR IS BORN kein Selbstläufer, sondern wurde von Bradley Cooper derart gekonnt inszeniert, dass es eine wahre Freude ist. Stilistisch pendelt der Film zwischen dreckigen, rauen Konzertszenen zu Beginn und dann wieder langsameren und zärtlicheren Einstellungen, liebevollen Beobachtungen von Beziehungen und Abhängigkeiten. Und dann auch immer wieder Szenen, die fast dokumentarisch die Licht und Schattenseiten des Musikbusiness beleuchten. Dass Lady Gaga innerhalb des realen Musikbusiness als extrem eigenständige Vertreterin immer wieder ihre Stimme gegen Missstände erhebt, gibt dem Film eine weitere zusätzliche Ebene, eine Doppelbödigkeit, die den Reiz der Story aber niemals unterläuft. Neben ihr, der schauspielerischen Newcomerin, deren bisherige Rollen sich auf kurze Rollen und Serien beschränken (AMERICAN HORROR STORY - HOTEL, MACHETE KILLS), sind es aber auch Cooper selbst, der hier an seine Rolle in SILVER LININGS heranreicht sowie ein durchweg großartig besetztes Ensemble, die den ganz besonderen Reiz des Filmes ausmachen. Und natürlich das unverkennbare Talent des Regisseurs, der die große Geste ebenso beherrscht wie die kleinen, feinen Nuancen und Zwischentöne.

    Mit A STAR IS BORN gelingt Bradley Cooper das Kunststück, ein Märchen mit einer großer Tragödie, einen Musik- mit einem Beziehungsdrama, einen ungeschönt realistischen Blick mit der ganzen Kraft einer fiktionalen Geschichte zusammen zu bringen und daraus einen Film zu formen, der mitreißt und begeistert, der emotional berührt und dennoch zum Nachdenken anregt.

    Quelle: Deutsche Film- und Medienbewertung (FBW)

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