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"Star Wars": Was es mit dem Fehlen von Luke Skywalker auf sich hat


waitresswondersnylons.com Redaktion  

Star Wars: Das Erwachen der Macht läuft gerade erst ein paar Tage in den Kinos weltweit, und schon hat der Film insgesamt über eine halbe Milliarde Dollar eingespielt. Es purzeln munter die Rekorde: Jurassic Worlds bestes Startwochenende in den USA (knapp 210 Millionen Dollar) wurde bereits pulverisiert, und langfristig könnte selbst die Bestmarke, die James Camerons Avatar mit seinem gigantischen Einspielergebnis von 2,7 Milliarden Dollar setzte, geknackt werden.

Im Vorfeld beschäftigte allerdings eine ganz andere Angelegenheit die Gemüter. Mark Hamill/Luke Skywalker – einer der Altstars neben Harrison Ford und Carrie Fisher – glänzte mit Abwesenheit von allen Werbe- und Filmplakaten, und es wurden auch keine neuen Merchandise-Artikel mit seinem Konterfei herausgegeben. Die Spekulationen, welche Rolle er in der neuen Trilogie spielen würde, gingen deshalb munter in alle Richtungen. Für diejenigen, die bereits Gelegenheit hatten, den Film zu sehen, klärt sich zumindest teilweise der Sachverhalt auf.

Alle anderen erklärte Michael Arndt (Toy Story 3) in einem Interview kürzlich, warum es unerlässlich war, die Story von Star Wars: Das Erwachen der Macht genau auf diese Weise aufzubauen. Arndt gehörte zu den Drehbuchautoren, die nachdem Disney die Rechte von Star Wars von George Lucas erworben hatte, gleich mit der Arbeit an dem Skript für einen neuen Star Wars-Film begannen. Die Endfassung schrieben aber Regisseur J.J. Abrams und Lawrence Kasdan (Das Imperium schlägt zurück, Die Rückkehr der Jedi-Ritter).

Achtung: Spoilergefahr!

Im Interview mit "Entertainment Weekly" enthüllte Arndt, dass im Jahr 2012 der erste Entwurf noch vorsah, dass Reys (Daisy Ridley) Heim zerstört wird und sie anschließend auf der Flucht in die Arme von Luke Skywalker stolpert, der sie ausbildet, damit sie dem neuen Oberbösewicht Saures geben kann. Dieser Plot wollte jedoch nicht wirklich funktionieren. Zudem würde er allzu sehr den Ereignissen aus Episode IV – Eine neue Hoffnung gleichkommen.

Eine frühe Beteiligung von Lukes hätte überdies zur Folge, dass sein Erscheinen alle Aufmerksamkeit auf sich ziehen würde und die neuen Hauptdarsteller zu wenig Raum zur Enfaltung bekämen. Die Fans würden sich nur noch für das interessieren, was Luke als nächstes machen würde. Das hätte die Handlung auf vielen Ebenen blockiert: Gleich wohl, ob er als Pilot mit den Angriff auf die Starkiller-Basis geflogen wäre oder mit Rey, Finn (John Boyega) und Han zum Planeten geflogen, um die Schildgeneratoren auszuschalten. In letzteren Fall käme auch nie die Konfrontation zwischen Rey und Kylo Ren so zustande, und Han könnte auch nicht als verbindendes Element zwischen der alten und neuen Generation funktionieren. Das aber ist Hans Film, so Arndt weiter.

Stattdessen wird Luke nun zum Mythos, wie die Macht und die Jedi. Wir erfahren, was er nach der Zeit von Die Rückkehr der Jedi-Ritter unternahm, als er eine neue Jedi-Akademie formte und begann Jedis auszubilden – wie in Star Wars Legends (Erweitertes Universum). Er scheiterte aber und ging fort, den Eindruck hinterlassend, er hätte sich auf die Suche nach dem ersten Jedi-Tempel begeben oder um etwas zu beschützen, nachdem die Erste Ordnung auf der Suche ist. Wie das nun aber weitergeht, erfahren wir erst ab Mai 2017, wenn Episode VIII in die Kinos gelangt.

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