Colors - Farben der Gewalt Poster

Jazz-Legende Herbie Hancock übernimmt Rolle in Luc Bessons "Valerian"


waitresswondersnylons.com Redaktion  

Es ist nicht neu für Meisterregisseur Luc Besson, bekannten Musikern Rollen in seinen Filmen zu geben. In Das Fünfte Element war beispielsweise der englische Hip-Hop-Künstler Tricky (Adrian Nicholas Matthews Thaws) als Handlanger von Bösewicht Zorg (Gary Oldman) mit von der Partie. Zum Cast von Bessons Adaption des französischen Science-Fiction-Comics "Valerian und Veronique", des Zeichners Jean-Claude Mézières und Autors Pierre Christin, stieß nun kürzlich R&B-Star Rihanna, und jetzt gesellt sich mit Jazz-Legende Herbie Hankock noch einer der ganz großen hinzu.

Ein Musical soll der SciFi-Streifen trotz Rihanna, die in Peter Bergs Schiffe-Versenken-Klon Battleship so etwas wie Schauspielerfahrung sammeln durfte und Hancock aber nicht werden. Beide Musiker bekleiden in Valerian – Die Stadt der Tausend Planeten "normale Rollen". Die Filmhandlung ist im 28. Jahrhundert angesiedelt und kreist um Titelhelden

Valerian (Dane DeHaan). In dieser fernen Zukunft ist die Menschheit in der Lage durch die Zeit zu reisen. Valerian wird zum Agenten des Spatio-Temporal Service, dessen Aufgabe es ist, die Erde und ihre Nachbarplaneten vor möglichen Gefahren aus den Weiten des Alls wie auch aus unterschiedlichen Epochen zu beschützen. Auf einer seiner Reisen in die Vergangenheit trifft Valerian auf die Laureline (Cara Delevingne), die ihn in die Zukunft begleitet, um ihm fortan zur Seite zu stehen. Kinostart ist für den 20. Juli 2017 vorgesehen.

Herbert Jeffrey "Herbie" Hancock (*12. April 1940 in Chicago) ist ein US-amerikanischer Jazz-Pianist und Komponist. Seine Improvisation ist geprägt von einer perlenden "Funky-Spielweise" und der Verwendung expressiver Kreuzrhythmen. Viele seiner Kompositionen sind Klassiker geworden und dienen anderen Jazz-Musikern als Improvisationsgrundlage. Er wurde schon früh als Wunderkind bezeichnet. Mit dem Klavierspiel begann er mit fünf. Mit elf war er bereit sein erstes öffentliches Solokonzert zu geben. Er spielte Mozarts 5. Klavierkonzert in D-Dur und wurde vom Chicago Symphony Orchestra begleitet – einem der bekanntesten und besten Symphonieorchester der Welt. Ab seiner High-School-Zeit wendet er sich komplett dem Jazz zu. Im Laufe seiner langen Karriere veröffentlichte Hancock bislang 50 Alben und einige Soundtracks, wie zu Dennis Hoppers Colors – Farben der Gewalt aus dem Jahre 1988. Neben zahllosen Grammy Awards erhielt er 1986 den Oscar für die Beste Filmmusik in Um Mitternacht.

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