Confidence


  1. Ø 3
   2002
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Filmhandlung und Hintergrund

Confidence: Hochkarätig besetztes Suspense-Drama über einen begnadeten Betrüger, der versehentlich einen Mafiaboss übers Ohr haut.

Berufsbetrüger Jake Vig (Edward Burns) und seine kleine Gang, zu der auch zwei korrupte Cops gehören, haben sich auf das Ausnehmen anderer Gauner spezialisiert. Als sie eines Tages mehr oder weniger versehentlich den Kassenwart des ebenso mächtigen wie exzentrischen Mafiapaten Winston King (Dustin Hoffman) ausnehmen, ist guter Rat teuer. Aber Winston hat schon eine Idee, wie Vig und seine Jungs ihren Fehler ausbügeln können. Kann Vig den gewagten Balanceakt überleben?

Thrillerästhet James Foley („Auf kurze Distanz„, „The Corruptor„) inszenierte die kompetente, mit spritzigen Dialogen nicht geizende Gaunerkomödie.

Ganove Jake Vig erschwindelt einige tausend Dollar von einem Mann, der sich als Buchhalter eines Mafiabosses herausstellt. Da er das Geld nicht zurückzahlen kann, bietet Jake an, mit Hilfe eines cleveren Betrugs und seiner Gang die Schulden „abzuarbeiten“. Nach anfänglichen Problemen scheint Vigs Bande tatsächlich den größten Coup ihrer Karriere zu landen.

Als Jake und seine Gang wieder einmal mit Hilfe korrupter Polizisten und eines im Detail ausgetüftelten Plans gegnerische Gangster um Millionen erleichtern, begehen sie einen bösen Schnitzer. Denn das Geld gehört „The King“, einem Unterweltpaten mit bisexuellen Neigungen und einem bösen Hang zu Wutausbrüchen. Jake, der sein Ableben befürchtet, versucht den Paten mit dem Angebot zu besänftigen, dessen Rivalen Morgan Price um fünf Millionen zu erleichtern. Ein wildes Katz-und-Maus-Spiel beginnt, bei dem jede Partei blufft.

Darsteller und Crew

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Selbstvertrauen ist eine der wichtigsten Voraussetzungen für das Gelingen eines ausgetüftelten Betrugscoups, wie Protagonist Edward Burns gelassen in James Foleys stilvoll-eleganter Gaunerkomödie mit Nostalgieflair erläutert. Prämisse und Ausführung erinnern an Soderberghs „Ocean’s Eleven“, und auch wenn Foley („Corruptor“) nicht ganz in der selben Liga spielt, so wartet er doch mit einer clever-amüsanten Variation auf. Viele Aspekte, wie das Staraufgebot, sind natürlich eine Nummer kleiner ausgefallen, doch Dustin Hoffman in einer prägnanten Nebenrolle als exzentrischer Mobboss verleiht dem Film das rechte Prestige.

    Ihren Ausgang nimmt die klassische Grifter-Story von Newcomer Don Jung mit der Aufnahme einer Leiche in einer dunklen Hintergasse und dem lakonischen „Boulevard der Dämmerung“-Voiceover: „So, jetzt bin ich tot“. In Flashbacks erzählt Jake Vig (Burns), wie er in diese Lage geriet. Zunächst sieht man Jake in einer Kneipe, wo es zu einer Schießerei kommt und ein Koffer voller Geld auf dem Tresen liegt. Der Besitzer des Geldes sucht panisch das Weite, als Sirenen zu hören sind. Kaum stürmen zwei LAPD-Cops das Gebäude, wird klar, dass es sich um einen minutiös ausgeführten Coup handelt. Die Cops sind korrupt, und alle Anwesenden in der Bar gehören zu Jakes Gang, die andere Gauner mit Oscar-reifem Theaterspiel um ihre illegalen Kohlen erleichtern. Doch diesmal haben sie den Fehler gemacht, den Geldkurier des einflussreichen Gangsterbosses The King (ein freudig-feurig chargierender Hoffman) auszunehmen. Crewmitglied Big Al bezahlt diesen Fauxpas mit einer Kugel zwischen die Augen und Jake sieht sich gezwungen, The King in seinem Strippschuppen einen Besuch abzustatten. Er kann den zur Bisexualität und ebenso zur unterschwelligen Gewalttätigkeit neigenden Mobster damit besänftigen, indem er verspricht, dessen Rivalen Morgan Price um fünf Millionen Dollar zu erleichtern. Es entfaltet sich ein gewieftes Katz-und Mausspiel, bei dem nichts so ist, wie es zunächst scheint und bei dem jeder der Beteiligten den anderen zu betrügen versucht.

    Die obligatorische Rolle der Femme Fatale wird von Rachel Weisz („Die Mumie“) eingenommen, die mit Sexappeal und langen Fingern Jakes Interesse entfacht. Wiederum an Jake interessiert ist Andy Garcia als verknitterter Agent Gunther Butan, der ihm seit langem auf den Fersen ist. Mit spritzigen Dialogen, immer neuen Plot-Twists, visuell stilvoller Kamera-Arbeit und einem coolen Electronica- und Pop-Soundtrack wird eine temporeiche Gaunerkomödie kreiert, die einem cineastischen Happy-Hour-Cocktail gleicht: nicht schwer, sondern leicht und spritzig. ara.

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