Endless Love


  1. Ø 5
   2014
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Endless Love Poster
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Filmhandlung und Hintergrund

Endless Love: Große Teen-Romanze zwischen einem Arbeitersohn und einer Musterschülerin, deren Vater ständig dazwischenfunkt.

Nach seinem Highschool-Abschluss ergreift David die Initiative und spricht seine seit Jahren heimlich bewunderte Mitschülerin Jade an. Aus dem charmanten Arbeitersohn und der Musterschülerin aus gutem Hause wird schnell ein Paar, das sich völlig dem Rausch der ersten großen Liebe ergibt. Jades Vater allerdings, wie die ganze Familie seit Jahren traumatisiert vom Verlust des ältesten Sohns, beobachtet argwöhnisch die Veränderung seiner ältesten Tochter und greift zu hässlichen Mitteln, um diese junge Liebe zu sabotieren.

Ein junger Mann verliebt sich eine Mitschülerin, doch ihre rauschhafte Liebe steht unter einem schlechten Stern. Romantisches Teendrama über den Rausch der ersten Liebe – Remake des Klassikers von Franco Zeffirelli.

Darsteller und Crew

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Kritiken und Bewertungen

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  • „Wertvoll”

    David ist schon seit Jahren in Jade verliebt. Doch nie hat er sich getraut, sie anzusprechen. Nach dem Tod ihres Bruders zog sich Jade mehr und mehr zurück, wirkte unnahbar. Doch nun, nach dem Highschool-Abschluss, sieht David seine Chance gekommen. Tatsächlich kommen sich die beiden schnell näher und verlieben sich ineinander. Die Tatsache, dass David arm und Jade aus reichem Hause ist, stört die jungen Liebenden nicht. Jades Vater Hugh allerdings umso mehr. Denn er hat sich die Zukunft seiner Tochter genau ausgemalt. Und David als "armer Schlucker" ohne große Ambitionen gehört nicht dazu. Ende der 1970er Jahre schrieb Scott Spencer den gleichnamigen Roman, der zu den Klassikern der US-Jugendliteratur gehört. Regisseurin Shana Feste verlegt die Handlung in die heutige Zeit, ohne aber den Kern des Romans zu verändern. Immer noch steht der Kampf von David und Jade um ihre erste große Liebe im Zentrum, verkörpert durch Alex Pettyfer und Gabriella Wilde. Pettyfer als David verkörpert alle Werte, die Hugh Butterfield als Patriarch seiner Familie nicht bieten kann: Wärme und Verständnis. Und Gabriella Wilde ist als Jade der Inbegriff der Unschuld. Ein junges Mädchen, das zur Frau reift und lernt, eigene Entscheidungen zu treffen und um das zu kämpfen, was ihr am Herzen liegt. Auch wenn das bedeutet, Erwartungen zu enttäuschen. Der Film steht mit all seinen Stil-Elementen zu seiner romantischen Botschaft. Schön fotografierte Bilder, ein mitreißender Sountrack und ganz große Gefühle lassen die Herzen junger Zuschauern schneller schlagen. Denn in diesem Film geht es um alles, was sie bewegt: Erwachsenwerden, das Loslassen von den Eltern, das Bilden einer eigenen Meinung. Und natürlich die erste Liebe, die überlebensgroß das Tun und Fühlen bestimmt. Für die es sich lohnt, endlos zu kämpfen. Das ist Kino fürs Herz! Jurybegründung: Der Traum von der wahren unendlichen, großen Liebe gelingt wohl nur beim ersten Mal. Diese Botschaft von ENDLESS LOVE ist eingebunden in eine kleine Geschichte mit vielen Verwicklungen und Hindernissen. Jade, die wunderhübsche reiche Tochter, und der schüchterne, ebenfalls gut aussehende David, Sohn eines Garagenbesitzers, fühlen sich inniglich miteinander verbunden. Für ihre Liebe müssen sie gegen viele Widerstände kämpfen. Beispielsweise gegen die Vorurteile und wohlmeinenden Repressionen eines beschützenden Übervaters, der für seine Tochter nur das Beste will. Der Vater kann die für ihn neue Situation einer selbständiger werdenden Tochter nicht akzeptieren und schwankt zwischen Zugeständnissen und Widerstand mit autoritären Verboten und Erpressungen. Doch auch mit rüderen Mitteln gegen den Emporkömmling von außen hat er gegenüber der Macht der jungen ersten Liebe keine Chance, das für ihn ungleiche Paar zu trennen,. Ein Teenagerfilm mit Coming-of-Age Zutaten, angesiedelt in der Übergangszeit von Highschool-Abschluss und dem Start in die College-Zeit. Im Film wirken die Liebenden auf die Jury leider etwas älter als 17 Jahre, da jedoch alles in sich schlüssig erzählt und glaubwürdig in die Lovestory eingebettet ist, kann man dies durchaus im Filmkontext akzeptieren. Der Stoff der filmischen Erzählung differenziert sich durch eine Reihe von Handlungsmotiven, wie hauptsächlich dem Tod des älteren Bruders, der wie ein Mühlstein auf der wohlhabenden Familie lastet. Er steht für die unerfüllten Projektionen und den verengten Blick des Vaters nicht nur seiner Tochter gegenüber, sondern auch gegenüber seinem zweiten jüngeren Sohn in einem Nebenstrang der Geschichte. Dafür jedoch wird er am Ende des Films abgestraft und steht alleine da. Obwohl der Film routiniert mit Bildern und einer Geschichte arbeitet, wie man sie aus Hollywoods Filmindustrie kennt, gewinnt er seinen Charme gerade durch den Verzicht auf Überdramatisierung und durch die nachvollziehbaren Handlungsweisen der Protagonisten und Nebenfiguren. Durchaus ist ENDLESS LOVE ein typischer Mainstream-Film, wirkt aber bildlich gut eingefangen und dadurch vergleichsweise originell. Der Traum einer uramerikanischen Familie wird gebrochen, der Käfig sogar manchmal in Bildern von trennenden Gittern und Zäunen sinnbildlich in die Szene eingeflochten. Der absolute, durch nichts aufzuhaltende melodramatische Siegeszug einer ersten intensiven Liebe mit entsprechender musikalischer Unter- und Übermalung steht für das romantische Ideal und dem Zauber, der diesem innewohnen könnte, wenn man daran glauben will. Weil es die erste Liebe ist im Hier und Jetzt. Es sind intensive starke Gefühle, die ausgelebt werden wollen - allen Widerständen zum Trotz. Das gezeigte Glück wird im Film am Anfang und Ende etwas gebrochen. Es bleibt dem Zuschauer, wohl eher den gleichaltrigen Zuschauerinnen als Hauptzielgruppe, überlassen, die Klammer dieses märchenhaften Traums zu verstehen. Quelle: Deutsche Film- und Medienbewertung (FBW)

Kritikerrezensionen

  • In dem Teenager-Melodram "Endless Love" dreht sich alles um die Romantik. Die Geschichte, die Regisseurin Shana Feste ("Country Strong", "Zeit der Trauer") mit viel Mut zum Gefühl inszeniert, basiert auf dem gleichnamigen Roman von Scott Spencer aus dem Jahr 1979. Sie schwärmt von der besonderen Intensität der ersten Liebe. Der wunderschöne Film präsentiert einen im Grunde schmalzigen Stoff so, dass er einem Tagtraum gleicht, der sich ohne falsche Scham und Rechtfertigungszwang genießen lässt.

    Klassische Love-Stories mit jungen Protagonisten bestehen gerne aus einem Paar, das aus verschiedenen sozialen Schichten kommt. Er ist oft der wilde Kerl, sie will wachgeküsst werden. David ist muskulös, ein Typ zum Anlehnen, er hat Erfahrung in vielen Dingen und ausgeprägte Social Skills. Aber er will nicht studieren, sondern lieber in der Autowerkstatt seines Vaters arbeiten. Jades misstrauischer Vater findet heraus, dass David im Gefängnis war. Jade ist mit ihren langen blonden Haaren und der Reinheit ihres Herzens eine engelsgleiche Figur. Ihre Kleidchen sind aus zartem, hellen Stoff, oder mohnblumenrot. Den ganzen Film über ist Jade eine liebevolle Tochter, aber sie entpuppt sich als starker, eigenständiger Charakter.

    Mit dieser Figurenkonstellation gelingen dem Film herrliche Szenen wie zum Beispiel die Tanznummer, die David und Jade auf ihrer ersten Party aufführen: Die großen, angestaubten Posen wie beim Tanz auf dem Eis, die sich Jade wünscht, verwandeln sie zu zweit in eine aufregende, erotisch prickelnde Darbietung. Davids Anwesenheit in Jades Familie sorgt auch dafür, dass die Mutter und der zweite Bruder Keith (Rhys Wakefield) fröhlicher, lebendiger werden. Im Kontrast dazu erzeugen die bösen Intrigen des Vaters eine hohe Spannung. Es knirscht immer vernehmlicher im gesamten Beziehungsgefüge. Aber auch dieser Vater ist nicht nur negativ gezeichnet, sondern bleibt in seiner Sorge um die Tochter zumindest zum Teil glaubhaft. Die klassische, dramatische Schwere balanciert die faszinierende Inszenierung sehr stilsicher mit jugendlichem Charme und Optimismus aus.

    Fazit: In "Endless Love", dem wunderschönen, spannenden Drama einer jungen Liebe, wird Romantik dick aufgetragen, ohne peinlich zu wirken.
  • Shana Festes Bestelleradaption über den Rausch der ersten Liebe erfüllt die Sehnsüchte junger Herzblutromantiker.

    Nach Franco Zeffirellis Erstverfilmung von 1981 entdüstert die Kalifornierin Shana Feste ihre Adaption von Scott Spencers Roman deutlich, tilgt Bezüge zu Stalkertum und psychischer Störung und fokussiert sich nun auf ein Trauma, das schon ihr Regiedebüt „Zeit der Trauer“ prägte. So liegt der Verlust des bewunderten ältesten Sohns nach Jahren unverändert wie ein schwarzer Schatten über der wohlhabenden Butterfield-Familie, die sich damit arrangiert hat, dass der Vater einen Schrein für den toten Primus errichtet hat, seinen jüngsten Sohn wie auch seine Frau vernachlässigt und seine unerfüllten Wünsche für den Ältesten auf seine Tochter (Gabriella Wilde) projiziert.

    Damit sind Widerstand und Repression programmiert, als Musterschülerin Jade nach ihrem Highschool-Abschluss von ihrem langjährigen heimlichen Bewunderer David (Alex Pettyfer) im Sturm erobert wird und sich fortan auf die Bedürfnisse des Herzens konzentriert, das, zum Entsetzen des Vaters, nun den smarten Verstand kontrolliert. Neu an dieser freien Umsetzung der Vorlage ist die inspirierende, langfristig heilende Wirkung, die die junge Liebe auch auf die erstarrte Beziehung der Eltern hat. Sympathieträgerin ist hier eine verständnisvolle Mutterfigur, die schnell erkennt, dass der Verehrer ihrer Tochter trotz Arbeiterhintergrund ein moralisch gefestigter Glücksgriff ist, der im Unterschied zur Vorlage nur noch emotional Feuer entfacht.

    Im Grunde wirkt Pettyfer zu erwachsen für diese Rolle, kompensiert das aber mit Charme, während Wilde die vom Drehbuch vorgegebene Profilanforderung eines süßen Engels mühelos meistert. Dieses attraktive Paar ist der Hauptköder für das junge Zielpublikum, das in dem Plädoyer für die Priorität der Liebe, vom Konflikt mit dem dominanten Vater abgesehen, nur mit wenigen Irritationen konfrontiert wird. Dafür wird aufgeboten, was Genre-erfahrenen Produzenten wie Josh Schwartz („Gossip Girl“) romantisch unverzichtbar scheint. Vom scheuen Kaminsex, über leidenschaftliche Geständnisse und Opferhandlungen, bis hin zu einer Fülle von sensitiven Songs, die die Traumzeiterfahrung für die Teens über den Kinobesuch hinaus konservieren. kob.

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