The Walking Dead Poster

„The Walking Dead“ Staffel 9 Folge 6: Die Whisperers sind da!


Sebastian Werner  

In der 6. Folge „Die Welt dreht sich weiter“ erleben wir endlich die lang erwartete Ankunft der Whisperers. In unserem Review haben wir die Highlights und Lowlights der Episode für euch zusammengefasst. (Achtung, Spoiler!)

In Deutschland laufen die neuen Folgen der 9. Staffel immer montags auf dem Pay-TV-Sender Fox. Den Sender empfangt ihr hierzulande unter anderem über  und . Bis Ende Dezember bezahlt ihr dort aktuell nur 4,99 Euro. Hier findet ihr alle Infos zu „The Walking Dead“ im Stream.

Die Welt nach dem Zeitsprung

Willkommen in einem neuen Zeitalter von „The Walking Dead“. Nachdem wir uns in Folge 5 von Rick und Maggie verabschieden mussten, und es obendrein noch einen Zeitsprung von 6 Jahren gab, hat sich nun einiges geändert. Daryl lebt als Einsiedler im Wald, Carol hat lange weiße Haare und sieht aus wie Legolas‘ Mutter und Ricks Tochter Judith hat die Fremden Magna (Nadia Hilker), Yumiko (Eleanor Matsuura), Connie (Lauren Ridloff), Kelly (Angel Theory) und Luke (Dan Fogler) nach Alexandria gebracht. Gestorben ist in der Zwischenzeit niemand, irgendetwas ist jedoch in Hilltop vorgefallen, das noch nicht genauer erklärt wurde.

Den Kern der Episode bildet die Aufnahme der fünf Neuankömmlinge in die Gemeinschaft. Es gibt eine Tagung, bei der die mittlerweile etwas verbitterte Michonne die Anführerin Magna als Ex-Häftling enttarnt, was die Aufnahme der Gruppe in Alexandria verhindert. Am Schluss der Episode ist Michonne jedoch versöhnlicher geworden und nimmt die fünf mit nach Hilltop.

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Die Ankunft der Flüsterer

Highlight der Folge: Ermutigt vom Eintreffen einer neuen Gruppe kommt Pater Gabriel auf die Idee, das Funknetz mittels Verstärker zu erweitern. Rosita und Eugene machen sich deshalb auf den Weg und installieren das Gerät auf einem Wasserturm. Dabei werden sie jedoch von einer Herde überrascht. In seiner Panik wirft Eugene beim Abstieg die Leiter um und verletzt sich das Knie. Ihm und Rosita gelingt zwar die Flucht vor den Beißern, doch die Verletzung bremst sie aus.

Als letzte Ausflucht werfen sie sich in einen Graben und tarnen sich mit Schlamm, so dass die Herde an ihnen vorüberzieht. Doch zu ihrem Schrecken müssen Eugene und Rosita feststellen, dass einige der Beißer flüsternd miteinander reden. Schlaue Zombies??? Zum Glück nicht! Fans warten schon seit zwei Staffeln sehnsüchtig auf die Ankunft der Whisperers/Flüsterer aus der Comicvorlage. Die sprechenden Beißer sind eigentlich Menschen, die sich mit der Haut von Untoten tarnen. Sofern sich die Serienmacher an die Comics halten, werden diese hinterhältigen Gegner der Gemeinschaft von nun an schwer zusetzen.

Lowlight der Folge: Negan ist nach 6 Jahren immer noch eingesperrt und man könnte annehmen, dass der Mann nun ein seelisches Wrack sein müsste. Doch das Gegenteil ist der Fall. In Folge 5 hatte er noch so erbärmlich um seinen Tod gebettelt, dass Maggie ihn am Leben ließ, jetzt aber steht er putzmunter und frisch rasiert an seinem Zellenfenster und plaudert mit Judith Grimes über ihre Hausaufgaben. Das wirkt nicht sehr überzeugend.

Genauso wie die Tatsache, dass Judith überhaupt mit dem Mann sprechen darf. Den Rest der Folge gibt sich Michonne besorgt und möchte alles tun, um Judith zu beschützen (Magna rauswerfen z.B.), hier darf Judith aber mit dem Erzfeind von Rick plaudern. Klar können während des Zeitsprungs Dinge vorgefallen sein, die all dies erklären. Da sie dem Zuschauer aber nicht vermittelt werden, wirkt die ganze Situation ziemlich konstruiert.

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Carol heizt ihren Gegnern ein

Kill der Woche: Carol mag zwar jetzt wie eine sanfte Elbin aussehen, innerlich ist sie aber immer noch eine toughe Gegnerin. Sie reitet gemeinsam mit dem deutlich gewachsenen Henry aus, wo die beiden in einen Hinterhalt der Ex-Saviors gelangen. Die Gruppe lässt die zwei zwar laufen, doch nicht, ohne Carol ihren Verlobungsring abzunehmen. Das lässt sie nicht auf sich sitzen. In der Nacht schleicht sie ins Lager der Diebe, übergießt sie mit Benzin und zündet sie alle an. Autsch!

Größter WTF-Moment: Michonne und Rick haben ein Kind zusammen! In einer Szene kommt plötzlich ein kleiner Junge auf Michonne zu gerannt und fällt ihr in die Arme. Was in Folge 3 schon angedeutet wurde, ist nun tatsächlich wahr geworden! Seltsam ist nur, dass die entsprechende Szene wirklich sehr kurzgehalten ist. Das hätte man durchaus noch emotionaler gestalten können. Für viele Zuschauer war das aber schon rührend genug:

Fazit: „TWD“ ohne Rick ist nicht mehr dasselbe, aber die Autoren geben sich Mühe, den Verlust aufzufangen. Als neue Anführerin von Alexandria macht Michonne eine wirklich gute Figur und die Art und Weise, wie sie Rick gedenkt und im Geiste mit ihm spricht, macht es uns Zuschauern leichter, Abschied von der Figur zu nehmen. Angenehm ist ebenfalls, dass Judith Grimes nicht als kleine Kampfmaschine durch die Serie wütet, sondern immer noch eine kindliche Seite hat. Das Ende von Folge 5 ließ da Schlimmeres befürchten. „Die Welt dreht sich weiter“ hat die neuen Lebensumstände und die neuen Figuren eingeführt, ab jetzt dürfen die Whisperers gern für Spannung und Dramatik sorgen.

„The Walking Dead“-Quiz für Fans: Richtig oder Falsch?

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